Eigene Arbeiten:

Film „Nach dem Brand“

Mölln 1992
Der siebenjährige Ibrahim Arslan überlebte knapp den Brandanschlag, bei dem drei Familienmitglieder starben.
15 Jahre später, kurz vor der Haftentlassung der Täter, lerne ich …

Film „Nach dem Brand“

Mölln 1992
Der siebenjährige Ibrahim Arslan überlebte knapp den Brandanschlag, bei dem drei Familienmitglieder starben.
15 Jahre später, kurz vor der Haftentlassung der Täter, lerne ich Ibrahim kennen und bin beeindruckt vonseiner Offenheit und Lebenslust. Während der fünf Jahre andauernden Filmarbeiten zeigt er sich im Spannungsfeld zwischen den Folgen der erlebten Gewalt und seinem Verlangen nach einer unbekümmerten Gegenwart. Die Familie Arslan lässt uns an ihrem Alltag teilhaben, und damit auch an ihren Auseinandersetzungen mit ihrer persönlichen und zugleich politischen Geschichte – dem ersten rassistisch motivierten Brandanschlag der deutschen Nachkriegszeit mit tödlichem Ausgang. „Nach dem Brand“ schafft Raum für eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Folgen und Umständen von Gewalt und Rassismus damals und heute.

 

Filmteam

  • Buch und Regie: Malou Berlin
  • Kamera: Susanne Dzeik
  • Ton: Rene Paulokat
  • Montage: Carsten Does 🔗, Sebastian Winkels
  • Produktion: Malou Berlin
  • Produktionsleitung: Gerit Ziegler
  • Produzenten: credo.film

Preise, Auszeichnungen, Filmfestivals

grimme-preis-logo
Nominierung Grimme Preis 2013 🔗


prix-europa-2012   …

Preise, Auszeichnungen, Filmfestivals

grimme-preis-logo
Nominierung Grimme Preis 2013 🔗


prix-europa-2012   Nominierung Prix Europa 2012


Publikumspreis Filmkunstfest M-V Schwerin 2013 🔗
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copyright FilmLand M-V gGmbH

Preisverleihung, 23. Filmkunstfest im Schweriner Capitol 1
copyright FilmLand M-V gGmbH


Preis der Filmarche für den besten Dokumentarfilm
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Malou Berlin und die Kamerafrau Susanne Dzeik | Foto: Jeannette-Maria Giza


Vielfaltspreis der Initiative WIR und des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2013 🔗
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copyright FilmLand M-V gGmbH
Die Vizepräsidentin des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, Silke Gajek, überreicht Malou Berlin den Preis
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Aufnahme ins Filmheft der Amadeu-Antonio-Stiftung für die pädagogische Arbeit (Download hier) 🔗
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DokumentART Neubrandenburg/Szczecin 2013 🔗


Türkische Filmwoche Berlin 2013


Kasseler Dokfest 2013


Nordische Filmtage Lübeck 2013 🔗


Filmfestival Türkei/Deutschland Nürnberg 2013


TV-Ausstrahlung NDR 2012


Kinovorführungen, u.a. initiiert durch „Rassismus tötet“, in zwölf deutschen Städten


Filmfest Hamburg 2012 🔗
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Die Familie Arslan mit der Filmemacherin vor der Premiere

Pressestimmen zu „Nach dem Brand“

„Der ganze Film nimmt voller Empathie die Perspektive der Opfer ein. Und zeigt ihr Ringen um ein gutes Leben, trotz der traumatischen Erlebnisse.“
Gaston Kirsche, …

Pressestimmen zu „Nach dem Brand“

„Der ganze Film nimmt voller Empathie die Perspektive der Opfer ein. Und zeigt ihr Ringen um ein gutes Leben, trotz der traumatischen Erlebnisse.“
Gaston Kirsche, taz, die tageszeitung

„Mein Ziel ist, dass die Opfer sprechen. Sie sollten die Hauptrolle spielen.“
Ibrahim Arslan, Neues Deutschland

„Die Dokumentation zeigt, wie sehr der Anschlag das Leben der Familie immer noch bestimmt, wie Seele und Körper rebellieren.“
Hans Hermann Kotte, Berliner Zeitung

„Doch in diesem Film bekommt die bis heute traumatisierte Familie Arslan viel Raum, sich zu erklären und zu zeigen, was der Anschlag angerichtet hat. Vor allem, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, zeigt Malou Berlin mit sensiblen Bildern und fast therapeutischen Gesprächen.“
Ralph Schipke, Nordkurier

Die Lehren von Mölln 🔗

Interviews

Fernseh-Interviews mit Malou Berlin von ZDF, Bayr. Rundfunk und ODF, sowie Radio-Interviews von Radio Multikult und Bayr. Rundfunk


TV-Interview ZDF info mit Malou Berlin

Interviews

Fernseh-Interviews mit Malou Berlin von ZDF, Bayr. Rundfunk und ODF, sowie Radio-Interviews von Radio Multikult und Bayr. Rundfunk


TV-Interview ZDF info mit Malou Berlin

TV-Interview ZDF info mit Malou Berlin
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TV-Interview BR mit Malou Berlin


TV-Interview BR mit Malou Berlin
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TV-Interview ODF mit Malou Berlin und Gabi Moser


TV-Interview ODF mit Malou Berlin und Gabi Moser
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Radio-Interview BR mit Malou Berlin


Radio-Interview BR mit Malou Berlin
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Radio-Interview Radio Multikult mit Ibrahim Arslan, Susanne Dzeik und Malou Berlin


Radio-Interview Radio Multikult mit Ibrahim Arslan, Susanne Dzeik und Malou Berlin
Auf Youtube ansehen (fünf-teilige Playlist) 🔗


Und ein Portrait in der Zeitung Der Randberliner 🔗 zum Artikel

Film „Wenn wir die Franks wären“

2015 von Jugendlichen aus Briesen (Mark) unter Anleitung von Malou Berlin
entwickelt und produziert. Der Film ist im Internet nur in Ausschnitten zu sehen.

Film „Wenn wir die Franks wären“

2015 von Jugendlichen aus Briesen (Mark) unter Anleitung von Malou Berlin
entwickelt und produziert. Der Film ist im Internet nur in Ausschnitten zu sehen.

Buch „Brandspuren“

Brandspuren, Roman, Querverlag 2016
In einer brandenburgischen Kleinstadt wird Mitte der neunziger Jahre ein Brandanschlag auf das Haus einer türkischen Familie verübt, die schwerverletzt …

Buch „Brandspuren“

Brandspuren, Roman, Querverlag 2016
In einer brandenburgischen Kleinstadt wird Mitte der neunziger Jahre ein Brandanschlag auf das Haus einer türkischen Familie verübt, die schwerverletzt überlebt. Zwanzig Jahre später beginnt der Roman mit der Nachbarin Wilma, 76 Jahre alt, androgyn, kauzig und exzentrisch. Zu ihrer Tochter Petra hat sie keinen Kontakt mehr, dafür ist die Beziehung zu ihrer Enkelin Anna umso liebevoller. Diese lebt mitten in Kreuzberg und will sich mit ihrer deutsch-türkischen Freundin Jale mit einem Modelabel selbstständig machen. Die beiden Frauen überlegen, mit der Schneiderwerkstatt in das Haus der Großmutter zu ziehen. Doch die Ereignisse zwanzig Jahre zuvor holen Wilma und Anna, die damals fünf Jahre alt war, ein. Und nicht zuletzt durch den Zuzug Hunderter geflüchteter Menschen verändert sich die Situation im Ort und zwischen den Frauen.

Lesung beim Unternehmerclub Berlin Südost e.V.

Lesung beim Unternehmerclub Berlin Südost e.V. | Foto: Ilona Ellmenreich

Pressestimmen zu „Brandspuren“

Malou Berlin ist ein großartiger Roman gelungen: eine überzeugende und originelle Geschichte, politisch aktuell und durchdacht, zudem gut erzählt und mit vielschichtigen Charakteren. Spannend …

Pressestimmen zu „Brandspuren“

Malou Berlin ist ein großartiger Roman gelungen: eine überzeugende und originelle Geschichte, politisch aktuell und durchdacht, zudem gut erzählt und mit vielschichtigen Charakteren. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite geht es um Verantwortung angesichts rassistischer Gewalt und um komplexe und sehr diverse Beziehungsgefüge.
Julia Roßhart in L-Mag, Berlin, Mai/Juni 2016, 🔗 zur Rezension

„Brandspuren“ greift ein hochaktuelles Thema auf und zeigt durch die Charaktere im Roman, dass Angst menschlich ist und Mut auch im Alter bewiesen werden kann. Unbedingt lesen!
Nancy Schmolt im Prinz-Eisenherz-Katalog, Berlin, Frühjahr 2016

Ein Roman, der aktueller nicht sein könnte.
Sigrun Klüger, Kulturette, Braunschweig, Juni 2016

Es gibt kein Erbe ohne Geschichte. Malou Berlin macht mit ihrem Roman deutlich: Wir können als Gesellschaft nicht existieren, ohne dass wir davon erzählen.
Miriam N. Reinhard, Intervention e.V., Hamburg, Juni 2016 🔗 zur Rezension

Malou Berlin gelingt mit „Brandspuren“ ein spannender Roman, der eindringlich aufzeigt, wie Rassismus, Intoleranz, Gewalt und die Angst davor Menschenleben beeinflussen und zerstören können.
Birgit Holzer, Virginia Frauenbuchkritik, Wien, Herbst 2016

„Brandspuren“ ist ein lesenswertes Buch, das eine Parallele zieht zwischen der Situation Anfang der 1990er Jahre und den letzten zwei Jahren. Es ist ein einfühlsames Buch, die Personen kommen den Lesenden nah, man möchte mehr über sie wissen und erfährt schon viel. Und es ist eine spannend erzählte Geschichte, die der Rezensent beinahe in einem Rutsch verschlungen hat.
Jörg Meyer, Neues Deutschland, Berlin, Dezember 2016 🔗 zur Rezension

Trotz aller Tragik ist „Brandspuren“ durchaus humorvoll wie auch sinnlich geschrieben, mit Szenen im Hamam, dem türkischen Bad, mit Sex, gutem Essen und frisch-frechen Dialogen zu einem Thema, das aktueller nicht sein könnte.
Maria Frickenstein, Neue Westfälische, Bielefeld, März 2017 🔗 zur Rezension

„Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.“ Link zu 🔗 nw.de.

„… vor allem regionale Eigenheiten werden den Lesern dieser spannenden, lesenswerten Geschichte nicht verborgen bleiben.“
Marion Dammaschke, „Der Randberliner“, Juli 2017 🔗 zur Rezension

Buch „Zeit bis Mitternacht“

Zeit bis Mitternacht, Roman, Querverlag 2006
Berlin 1987. Als die Motorradmechanikerin Franka zum ersten Mal über die Mauer nach Ost-Berlin fährt, um Magdalena zu …

Buch „Zeit bis Mitternacht“

Zeit bis Mitternacht, Roman, Querverlag 2006
Berlin 1987. Als die Motorradmechanikerin Franka zum ersten Mal über die Mauer nach Ost-Berlin fährt, um Magdalena zu treffen, weiß sie sofort: Die rothaarige Schöne ist jemand Besonderes. Um sie besser kennen zu lernen, ist Franka bereit, alle Hindernisse zu überwinden. Und Hindernisse gibt’s reichlich, denn Franka lebt in Kreuzberg im Westen, Magdalena in Prenzlauer Berg im Ostteil der Stadt.

Lesung im Schumannhaus Zwickau

Lesung im Schumannhaus Zwickau | Foto: Lars Rosenkranz

Aus Frankas Leben wird ein Pendeln zwischen den Welten: Grenzkontrollen, Zwangsumtausch und immer wieder Angst um Magdalena, die keinen „Westkontakt“ haben darf. In Ost-Berlin erlebt Franka jedoch auch Stärke und Zusammenhalt, Offenheit und Wärme – alles Gefühle, die sie im Westen manchmal vermisst. Doch die politischen Ereignisse überschlagen sich und über Nacht verändert sich das Leben der beiden Frauen radikal.

Anfragen zu Lesungen bitte unter Kontakt 🔗.

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Meine erste Lesung, Kindergarten Neckarsulm | Foto: privat

 

Pressestimmen zu „Zeit bis Mitternacht“

Malou Berlin schafft es auf zurückhaltende Art und Weise, die bestehenden Vorurteile der ehemaligen Nachbarländer aufzuräumen. Alles in allem ein aufklärendes Buch, eingewoben in …

Pressestimmen zu „Zeit bis Mitternacht“

Malou Berlin schafft es auf zurückhaltende Art und Weise, die bestehenden Vorurteile der ehemaligen Nachbarländer aufzuräumen. Alles in allem ein aufklärendes Buch, eingewoben in eine zarte Liebesgeschichte, die jede Nacht aufs Neue die Zäsur von Mitternacht hat.
Silvy Pommerenke, Aviva, Berlin

„Das Bild beider alter Republiken soll aufgebrochen werden, da war keine Idylle, aber lebendiger Alltag. Es geht der Autorin auch nicht um die Veränderungen im sozialen Gefüge, vielmehr will sie auf die Unterschiede zwischen Ost und West hinaus und – 16 Jahre nach Fall der Mauer – so etwas wie eine Gewinn- und Verlustrechnung aufmachen, bei der der Osten weit besser abschneidet, als in vielen anderen literarischen Arbeiten zum Thema sonst.“
Regina General, Freitag

„Malou Berlin gelingt es, sich sehr behutsam und ohne jeglichen Voyeurismus mit den Misshandlungserfahrungen einer Frau auseinander zu setzen. Die Mauer fungiert in ihrer Erzählung nicht nur als physische Trennwand zwischen zwei Frauen, sie symbolisiert gleichzeitig die innere Gespaltenheit Frankas. Und auch die wunderschöne Liebesgeschichte der beiden Frauen, die nach der Überwindung der realen Mauer an Frankas innerem Schutzwall zu scheitern droht, kommt keineswegs zu kurz.“
Paula Bolyos, WeiberDivan, Wien

„Die große Stärke des Romans ist die Liebe zum Detail, mit der die zwei Jahre vor dem Mauerfall beschrieben werden. Frankas Leben in ihrer Kreuzberger WG, die Einreise unter den kalten Augen der Kontrolleure und auf der Ost-Berliner Seite der unzertrennliche Freundeskreis, das Abwägen: Gehen oder Bleiben.
‚Zeit bis Mitternacht’ ist in Nachwenderoman, der aus zeitlichem und emotionalen Abstand einen kleinen Ausschnitt der letzten DDR-Jahre poetisch aufarbeitet. Schön, dass die Liebe und ihre Anmut dabei im Vordergrund stehen.“
Diane T. Schöppe, Siegessäule, Berlin